die marktfrau entscheidet
sobald im bekanntenkreis das gespräch darauf kommt, höre ich oft: gesunde ernährung kann man sich ja heute gar nicht mehr leisten. alles so teuer. gegenbeweis: heute auf dem grünen markt gewesen, am stand eines kleinen bauern hier aus der umgebung einen großen korb voll gekauft. mit einem kilo mehligen kartoffeln und einem pfund rosenkohl, zwei großen roten beeten, drei knollen chicoré, acht äpfeln, feldsalat, dill und petersilie. sechs euro bezahlt, in zahlen: 6,30 euro. und jetzt will ich es nicht mehr hören, dieses gejammere! die marktfrau mit ihren saisonprodukten über den speisezettel entscheiden zu lassen, ist nicht teuer. und übrigens: diese kleinen gemüsebauern bauen in den meisten fällen ökologisch an, weil sie schlicht gar kein geld haben, teure chemie zu verwenden. aber eben auch kein geld, um sich von einem bio-verband zertifizieren zu lassen.
mehr zum thema lief heute auch in der kulturzeit.
mehr zum thema lief heute auch in der kulturzeit.

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